06.Dez.2011 runtohelp zu Besuch in Feldkirch

Letztes Wochenende hatte ich die tolle Gelegenheit mit Julia und Tania, einer Studentin aus Eichstätt aus dem BA Lateinamerikastudien, nach Feldkirch zu fahren und dort einige Mitglieder des Vereins Anajô und des Vereins Capoeira Angola Palmares zu treffen. Außerdem war auf einem Weihnachtsmarkt in Bregenz ein Verkaufsstand, wo wir selbstgebackene Plätzchen und Kaffee verkauft haben. Die Einnahmen und alle Spenden werden in Brasilien eingesetzt um Anajô zu unterstützen.

Es waren drei sehr eindrucksvolle Tage. Sehr gefreut hat mich die Offenheit, die Gastfreundschaft und die problemlose Art der Leute dort. Von Anfang habe ich mich dort sehr wohl gefühlt. an Wir hatten die Möglichkeit zwei mal beim Capoeira-Training mit zu machen. Dabei lernte ich auch die Gruppe kennen, die in Vorarlberg trainiert und den Kern des Vereins bildet,und Hailton, der der ranghöchste Caporista dort ist. Er hat 2000 mitgeholfen, das Projekt Anajô in Guarabira zu gründen. Er lebt mittlerweile in Feldkirch und hat dort eine große Capoeira-Gruppe aufgebaut, in der Brasilianer, Ecuadorianer, aber auch Europäer trainieren. Besonders gefallen hat mir das Kindertraining, dass er gehalten hat.
Am Samstag war dann auf einem Matura-Ball eine Show. Es war sehr eindrucksvoll alle im Einsatz zu sehen und auf eindrucksvolle Weise gezeigt zu bekommen, was Capoeira alles bedeuten kann: Es ist ein sehr ästhetisches, elegantes Spiel, bei dem Athletik, Rhythmus- und Körpergefühl benötigt werden.

Ich habe an diesen Tagen einen ersten Eindruck bekommen können, warum Capoeira auch in Brasilien so wichtig sein kann: Es ist mehr als nur Sport oder Beschäftigung für de Kinder dort. Die Gruppe in Feldkirch ist eine kleine Familie, man unternimmt Dinge zusammen, hat gemeinsame Interessen. Das ist auch ein Teil des Konzepts bei der Arbeit mit den Kindern. Es war sehr schön, ein Wochenende lang ein Teil davon gewesen zu sein.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Julia, die mich mitgenommen hat :) , bei Hailton für das Training und bei Oli, bei dem wir übernachten konnten und natürlich bei allen, die ich am diesem Wochenende kennengelernt habe für die netten Gespräche und die freundschaftliche und offene Art.

Der Besuch hat mich ganz persönlich bestärkt, dass unsere Kooperation mit dem Kinderhilfswerk Anajô absolut richtig und auch wichtig ist. Ich hoffe, dass wir langfristig einen Teil dazu beitragen können, dass dieses tolle Projekt noch viel erreichen wird und wachsen kann.

Beste Grüße zum Nikolaus, Sebi

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