20.Dez.2015 Information über die Entwicklungen unseres Partnerprojekts Straßenambulanz

Liebe Mitglieder, liebe Vereinsfreunde,

wie ihr bereits in unseren letzten Mitteilungen lesen konntet, hat sich nach und nach wieder eine feste Struktur im Verein gebildet und alle anstehenden Aufgaben konnten erledigt werden. Wir hatten auch in den vergangenen Monaten regelmäßigen Kontakt zu Bruder Martin und Oliver Markgraf, den beiden Verantwortlichen der Straßenambulanz.

Hier unser Update:
Seit der Gründung im Jahr 2005 ist die Besucherzahl stetig gestiegen was einen immer größer werdenden Bedarf an Räumlichkeiten zur Folge hatte. 2010 wurden dann die Wohnungen über den Ambulanzräumen frei für die Einrichtung. In den Folgejahren wurden die Räume renoviert und in eine zusätzliche Küche, Freizeiträume und einen Meditationsraum umgewandelt. Zusätzlich wurde die Notschlafstelle eingerichtet.

Ein weiterer Meilenstein wurde Ende 2013 gelegt, als die „Casa Chiara“ eine therapeutische Wohngemeinschaft in dem idyllischen Örtchen Offenbau, eröffnet wurde. Mitte 2014 hatten wir die Möglichkeit, uns das Projekt vor Ort anzusehen. Es war sehr schön zu sehen, mit wie viel Liebe die zweite Heimat der Straßenambulanz renoviert und eingerichtet wurde. An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch hier alles komplett aus Spenden finanziert wurde, was uns erneut die Wichtigkeit einer regelmäßigen Unterstützung verdeutlicht hat.

Das sozialökonomische Beschäftigungsprojekt in Offenbau soll als Wiedereingliederungsmaßnahme für wohnungslose Menschen dienen. Besucher der Ambulanz (es ist Platz für sieben Personen + Betreuer) haben in den ruhigen großen Räumen die Möglichkeit, ein geregeltes Leben erneut kennen und schätzen zu lernen. Dies wird durch regelmäßige Aktivitäten unterstützt. So heißt es für die Besucher mithelfen und anpacken: ob nun bei der Neugestaltung der Gartenanlage, der Apfelernte, der Versorgung der Tiere (Hühner und vor dem Schlachten gerettete Schafe) oder der Mitarbeit bei der Versorgung von Ziegen und Eseln im Nachbarort Regens-Wagner-Zell.

Unser durchweg positiver Eindruck lässt sich wohl nur ansatzweise in Worte fassen. Daher empfehlen wir allen Interessierten, die Einrichtung direkt zu besuchen, wenn das „Cafe Hereinspaziert“ (hier habt ihr die Möglichkeit die Verantwortlichen, Besucher usw. bei Kaffee und Kuchen kennenzulernen) geöffnet hat.
Wir können sagen, dass uns die Besuche in der Ambulanz und die Gespräche mit Bruder Martin und Olli immer wieder aufs Neue sehr motivieren, weiter Spenden zu sammeln, vor allem aber auch dankbar zu sein für jeden Tag, an dem wir etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf haben!!

Wir wünschen euch eine besinnliche und stressfreie Restorweihnachtszeit mit und ein frohes Fest mit euren Liebsten!

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