Kinderhilfswerk Anajô

Wir unterstützen das Kinderhilfswerk Anajô.

Um was geht es?

Seit dem Jahr 2000 gibt es in Guarbira, einer 50000 Einwohner-Stadt in Nordost-Braslien, das Projekt Anajô, das es sich zum Ziel gesetzt hat, sozial gefährdete Kinder auf dem Weg in ein verantwortungsvolles und geregeltes Leben zu begleiten.

Neben dm qualifizierten, schulvertiefenden Unterricht erhalten ca. 80 betroffene Kinder im Rahmen einer psychosozialen Betreuung unter anderem Unterricht in Capoeira, sofern sie regelmäßig am regulären Schulunterricht teilnehmen und konstante Leistungen nachweisen. Zudem wird den Kindern eine warme Mahlzeit angeboten, was ein zusätzlicher Anreiz ist, den Unterricht zu besuchen. Nur durch entsprechende Bildung können Kinder den oft bereits mehrere Generationen alten Teufelskreis de Armut und Kriminalität durchbrechen.

Der von Anajô angebotene schulvertiefende Unterricht besteht unter anderem aus den Fächern Mathematik, Portugiesisch, afro-brailianische Geschichte und Kunst. Für die Zukunft sind außerdem Computerkurse und weitere Angebote geplant. Die Kinder werden bei der Erledigung der Hausaufgaben begleitet und erhalten neue Aufgaben und Prüfungen gestellt, die den normalen Schulstoff untermauern.


Aktuelle Zusammenarbeit

Mit den Spenden aus 2011 hat run to help e.V. dazu beigetragen, dass das Grundstück in Guarabira gekauft werden konnte, auf dem das neue Schulhaus errichtet werden soll. Startschuss soll im Dezember sein. Wir haben hierfür einen Zusatz zum Kooperationsvertrag erarbeitet, der diese Verwendung vorsieht. In diesem Jahr wollen wir noch einmal einen anderen Weg beschreiten und haben uns für folgende Unterstützung entschieden: Wir möchten mit den Spenden mithelfen, dass die Leiter, Lehrer und Capoeira-Trainer vor Ort mindestens den Mindestlohn erhalten. Wir möchten damit die projektinternen Strukturen stäken um so auch langfristig eine fruchtbare Arbeit zu ermöglichen.


Langfristige Kooperation

run to help e.V. hat im Vorfeld mit Vertretern des Kinderhilfswerks Anajô einen Kooperationsvertrag ausgearbeitet, der die Zusammenarbeit und Unterstützung regelt. In Zukunft sollen die Spenden dabei helfen, die laufenden Kosten des fertigen Schulgebäudes zu decken. Die Schulküche soll dabei finanziert werden – hier wird ein günstiger Verkauf von Essen für die 2 Stadtviertel ermöglicht.

Diese ist eine der besten Möglichkeiten für das Projekt um Geld zu erwirtschaften und sich dadurch selbst zu finanzieren. In Brasilien gibt es viele dieser Restaurant, wo die Leute mittags und abends schnell eine günstige warme Mahlzeit (Reis, Nudeln, Bohnen, Fleisch) zu sich nehmen können bzw. Zum mit-nach-Hause-mitnehmen abholen, da sie selbst keine Zeit haben Momentan gibt es in den Stadtviertel Nordeste I und II noch keines dieser Restaurants, welches die umliegende Bevölkerung besuchen könnte.


Alle Infos rund um den Kooperationsvertrag, Brasilien und das Projekt Anajô findest du auf unserem Transparenzblog

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